In Italien liegt die Herkunft des weltweit bekannten “Espresso”. Dieser wird aus den herkömmlichen Bohnen des normal gewohnten Kaffees gewonnen, lediglich die Zubereitungsart ist ausschlaggebend.
Um das Jahr 1900 wurde die Methode in Mailand eingeführt Kaffeebohnen ausschließlich mit hohem Dampf zu zubereiten. Die vollständige Bezeichnung für Espresso hat eine reine italienische Herkunft und nennt sich voll ausgesprochen “Caffe` Espresso”. Zu Beginn wurde der Espresso in Mailand nur an Bars serviert und hat die fälschliche Bedeutung erhalten ein “schneller Kaffee” zu sein.
Diese Bezeichnung resultierte wohl aus der schnellen und einmaligen Art der Zubereitung. In einer speziellen Kaffeekanne benötigt das Kaffeemehl weniger Kontaktzeit mit dem Wasser und erzielt somit einen kräftigen und starken Kaffeegeschmack. Durch den Wasserdruck wird das Wasser in das Kaffeemehl gemischt und gelangt durch einen Filter in die Kanne.
Mittlerweile wurde herausgefunden dass es den Espresso geschmacklich steigert, wenn die herkömmlichen Kaffeebohnen für den Espresso dunkler geröstet werden. Des Weiteren sind die richtigen Mengen des Kaffeepulvers im Gegensatz zu dem Wasseranteil wichtig, sowie der Härtegrad des Wassers und der Mahlgrad der Bohnen bei den Kaffeemaschinen. Die dazugehörige spezielle Espressomaschine wurde von einem Neapolitaner und dem Erfinder Luigi Bezzerra entwickelt und ist nun nicht mehr aus den Küchen weg zudenken. Mit ein wenig Zuckerzuführung ist ein richtig zubereiteter Espresso ein Genuss.
